Donnerstag, 12 April 2018 09:13
Kategorie: Presse

Rehabilitation digital und vernetzt

REHA-Fachtagung 2018 für zukunftssichere Vorsorge und Vernetzung

Schwerin, d. 11. April 2018. Auch die Zukunft der Rehabilitation ist digital. Die Patienten der Rehabilitationseinrichtungen werden von der Digitalisierung profitieren. „Vernetzung und Digitalisierung – Vorsorge und Rehabilitation zukunftssicher gestalten“ ist das Thema der REHA-Fachtagung 2018, zu der heute Fachleute aus den Rehakliniken unseres Bundeslandes nach Schwerin gekommen sind.
Im Rehabereich herrscht viel Offenheit für moderne technische Hilfsmittel und IT-gestützte Kommunikationsstrukturen sowohl bei Klinikmitarbeitern als auch Patienten. Sie werden in Zukunft deutlich stärker die Rehabilitation prägen, weil sie die notwendige Vernetzung der Gesundheitssektoren in hohem Maße ermöglichen und in der Lage sind, Beeinträchtigungen zu kompensieren sowie damit für Menschen mit Behinderungen die Chance auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Möglichkeiten, in ihrem eigenen Zuhause sicher zu leben, deutlich verbessern.
„Letzteres ist angesichts der gerade in Mecklenburg-Vorpommern erkennbaren demografischen Entwicklung sowie der vielfach ländlichen Strukturen wichtig. Es ist wichtig, da der Reha-Bereich hier bei uns ein bedeutender Faktor der Gesundheits-versorgung ist“, erläutert der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft, Wolfgang Gagzow. Die Selbstständigkeit alter Menschen möglichst lange zu erhalten und die Arbeitsfähigkeit jüngerer Menschen wieder herzustellen sind wichtige Ziele der Rehabilitation. Die Digitalisierung der gesamten Gesundheitsversorgung ermögliche dann natürlich auch eine deutlich bessere Vernetzung, etwa vom Krankenhaus in eine Anschlussheilbehandlung oder in eine ambulante Reha.
All das muss allerdings auch finanziert werden. Die Rehakliniken fordern hier von der Politik Entscheidungen, die zu wirklich fairen Marktbedingungen für ihren Bereich führen. Die Ausgaben für Vorsorge- und Rehaleistungen sind in den vergangenen Jahren auf niedrigstem Niveau geblieben. Ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Krankenkassen ist sogar gesunken. Der Zugang zur Reha muss dringend verbessert werden. Die Hürden für Patienten, eine notwendige Rehabilitation zu erhalten, um Pflegebedürftigkeit und Erwerbsunfähigkeit zu verhindern, sind noch immer viel zu hoch, so auch die Kritik aus der Arbeitsgemeinschaft Reha in MV. „Wir brauchen ein vereinfachtes Antragsverfahren und vor allem auch verbindliche gesetzliche Vorgaben für Rahmenvereinbarungen zwischen Kliniken und Kostenträgern.
Internetbasiert ist übrigens bereits das kürzlich modernisierte Verzeichnis der Rehabilitationskliniken in Mecklenburg-Vorpommern (www.reha-verzeichnis.de). Es wird von der Arbeitsgemeinschaft Reha in MV (dem Bäderverband, dem Verband der Privatkliniken und der Krankenhausgesellschaft) getragen und soll die Präsentation und Erreichbarkeit der Rehakliniken in Mecklenburg-Vorpommern weiter verbessern. Besonderer Wert wird in diesem Verzeichnis auf die Nutzerfreundlichkeit gelegt. Das Verzeichnis ist daher gleichermaßen für Patienten, Ärzte, Kranken- und Rentenversicherungen geeignet, die jeweils optimale Reha-Klinik zu finden. Die Suchkriterien beziehen sich – je nach Notwendigkeit des Nutzers - auf die Beziehung zum geeigneten Kostenträger, die geografische Lage einer Klinik und die jeweils behandelten Diagnosen. Es gibt zahlreiche weitere Frageoptionen. Neben vergleichenden Darstellungen gibt es direkte Übergänge zu den eigenen Internetseiten der Kliniken. Für mobile Internetnutzer funktioniert die Suche übersichtlich auch über das Smartphone oder Tablet.
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