Donnerstag, 14 April 2016 14:31
Kategorie: Presse

Fachkräfte fehlen auch in der Reha

Schwerin/Rostock, den 14. April 2016. Leistungsstarke Rehabilitationskliniken sind heute angesichts längerer Lebensarbeitszeiten und immer älter werdender Bevölkerung wichtiger denn je. Die Rehabilitationskliniken in Mecklenburg-Vorpommern sind für die Qualität ihrer Leistungen anerkannt. Sie sehen sich aber auch großen Herausforderungen gegenüber. Dazu gehört der Mangel an Fachkräften. Vor allem damit beschäftigen sich heute in Rostock die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation Mecklenburg-Vorpommern (ARGE M-V) in ihrer Reha-Fachtagung 2016.

„Fachkräfteentwicklung und Gewinnung neuer Mitarbeiter sind für alle Reha-Kliniken im Land ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Zukunft“, sagt Rainer Grimm, Vorsitzender der ARGE M-V. „Der Bedarf an Leistungen der Rehabilitation steigt kontinuierlich – eine Entwicklung, die sich weiter verstärken wird. Hinzu kommt, dass sich auch die Art der Leistungen verändert. Rehabilitation muss sich stärker an den beruflichen Notwendigkeiten der Patienten und an deren individuellen Bedarfen ausrichten. Sie muss sich zudem mit anderen Bereichen des Gesundheitswesens vernetzen, um zügig mit der Rehabilitation beginnen zu können, aber auch, um nachhaltig Wirkung zu erzielen. Das verändert die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken.“ Es gehe also nicht nur um mehr Personal, sondern auch um Personalentwicklung, um für diese neuen Anforderungen gerüstet zu sein. Diese Fragen werden heute in Rostock intensiv diskutiert. Dabei geht es auch um die Arbeitsbedingungen in den Kliniken, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um Weiterbildungsangebote, darum, attraktive Arbeitgeber zu sein. Im Sinne der Patienten gibt es außerdem aber auch eine Forderung an die Politik: Eine professionelle, mit anderen Bereichen gut vernetzte Reha habe hohe volkswirtschaftliche Bedeutung, erklärte Rainer Grimm. Es sei daher völlig unverständlich, dass die Antragsverfahren für eine Rehabilitation noch immer derart kompliziert sind. Hier müsse der Gesetzgeber endlich tätig werden und ein sowohl für die bedürftigen Patienten als auch die behandelnden Ärzte nachvollziehbares, einfaches, transparentes und rechtssicheres Zulassungssystem etablieren.

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